Gegen den Strom. Die Omaha, Francis La Flesche und seine Sammlung

Zeitraum: 05/2022 – 09/2022

Ort: Humboldtforum, Berlin

Auftraggeber: Humboldtforum

Ausgangspunkt der von thegreeneyl gestalteten Ausstellung »Gegen den Strom. Die Omaha, Francis La Flesche und seine Sammlung« ist eine Sammlung von Objekten, die der indigene Ethnologe Francis La Flesche (* 1857; † 1932) Ende des 19. Jahrhunderts im Auftrag des Ethnologischen Museums zusammenstellte und nach Berlin sandte. Francis La Flesche war ein Omaha, Angehöriger einer indigenen Nation aus dem Nordosten Nebraskas und dem Westen Iowas. Er gilt als der erste indigene Ethnologe Nordamerikas.
Im Mittelpunkt stehen aber nicht die Objekte, sondern die heute lebenden Menschen und ihre Geschichte.

Denn ein weiterer wichtiger Bestandteil der Ausstellung ist eine in einem Kreis aufgestellte Filminstallation, bestehend aus sieben Bildschirmen. Diese Installation stellt die heutigen Omaha und ihre Geschichten in den Fokus. Die Ausstellung möchte eine neue Perspektive auf die Kultur und Geschichte der Omaha eröffnen, deren Leben heute noch geprägt ist von den Erfahrungen von Rassismus. So entstand sie in Zusammenarbeit von Studierenden und Lehrenden des Nebraska IndianCommunity College mit Mitarbeiter*innen des Humboldt Forums in Berlin. molitor ist verantwortlich für Ausstellungsbau und aufwendige Medientechnik.

Fotos: ©molitor GmbH, Amelie Schlicht

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