Rockheim – Museum für Populärmusik

Zeitraum: 02/2016 – 09/2016

Ort: Trondheim Kunstmuseum, Norwegen

Auftraggeber: MIST - Museene i Sør-Trøndelag, avd Rockheim

Für das Museum für Populärmusik in Trondheim (Norwegen) plant und realisiert molitor eine Vitrine, die bei der Objektpräsentation eine maximale Flexibilität ermöglicht. Nach den Gestaltungsvorgaben des Designers Daniel Richards entwickelt molitor eine L-förmige Vitrine mit Lichtschienen an Decke und Boden und einem Raster von Halte- und Hängepunkten an Boden, Wand und Decke. In Verbindung mit dezenten, justierbaren Exponathaltern können die Ausstellungsobjekte in beliebiger Höhe von der Wand abgesetzt installiert werden. Auf diese Weise wird es möglich, innerhalb des Vitrinenraums eine frei kombinierbare, scheinbar schwebende dreidimensionale Exponatlandschaft zu bauen.

Die Lichtschienen ermöglichen eine variable Positionierung der Spots, die eine Vielzahl von Lichtstimmungen erzeugen können. Über Touchscreens der an die Vitrinen angedockten Medienstationen lassen sich diese durch Regulierung von Lichtstärke, -farbe und -fokus flexibel steuern, von der sachlichen Sammlungspräsentation bis zur bühnenartigen Inszenierung, in der einzelne Exponate als Stars herausgehoben werden können. Da die Kurator*innen festlegen können, die Einstellung einzelner Parameter für die Besucher*innen freizugeben, bekommt die Vitrine ein zusätzliches interaktives Potential, das für eine multiperspektivische Gesamterzählung genutzt werden kann.

Fotos: © molitor / Jochen Voos

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