Erfasst, verfolgt, vernichtet.

Kranke und behinderte Menschen im Nationalsozialismus

Zeitraum: 09/2013 – 03/2014

Ort: Paul-Löbe-Haus, Berlin

Auftraggeber: Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde

Mit der Frage nach dem Wert des Lebens, die im Nationalsozialismus über Sterilisation und Ermordung hunderttausender Menschen entschied, greift die Wanderausstellung die Eugenik als zentrale Kategorie der NS-Ideologie auf, beschäftigt sich exemplarisch mit Tätern und Opfern und untersucht die nur zaghaft einsetzende Umbewertung der Ereignisse nach dem Zweiten Weltkrieg.

An mehr als 15 Stationen haben inzwischen über 180.000 Menschen die Ausstellung gesehen.

molitor ist für Produktion und Laufzeitbetreuung mit Stellplänen und Anpassung der Module an die jeweiligen Ausstellungsorte zuständig.

Fotografien: © molitor / Benjamin Dahl

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