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Neobiota

Ort: Köln
Auftraggeber: Galerie Johann König
Leistung: Realisierung des Kunstprojektes
Projektjahr: 2011

Tue Greenfort wurde 1973 in Holbæk, Dänemark geboren. Er studierte Kunst in Fünen, Dänemark und an der Frankfurter Städelschule. Der international erfolgreiche Künstler lebt in Berlin. Seine Arbeiten setzten sich meist mit Ökologie und Klimawandel auseinander.

„Mich interessieren die offenen Grenzen von Kunst, Natur und Funktionalität. Meine Projekte zielen darauf ab, diese zu hinterfragen und damit produktive Zweifel an der Funktion und Bedeutung von Kunst zu wecken. Besonders wichtig ist für mich die Beziehung zu ökologischen Themen. Ich finde, dass in den Begriffen Kunst und Ökologie (im biologischen Sinne wie als Systemmodel für soziale, ökonomische und kulturelle Phänomene und Zusammenhänge) ein sehr vielfältiger Diskurs möglich ist. …
Als ich das erste Mal in Köln war, sah ich plötzlich zu meiner großen Überraschung einen knall-grünen Papagei, der rasant an mir vorbei flog. Diesen exotischen Vogel konnte ich nicht der heimischen Fauna zuordnen, und ich dachte, es wäre ein einzelnes Individuum, aber es wurde mir schnell klar, dass es sich um ein besonderes Kölner Stadt-Natur-Phänomen handelt (nachweislich existent seit den 1960er Jahren). Dieses Phänomen der ‚fremden‘ exotischen Vögel in Köln wird nun zum Leitthema in meinem Vorschlag für eine künstlerische Gestaltung der Nord-Süd Stadtbahn in Köln.“
Tue Greenfort

Bildnachweis: © Snowmanradio (Creative Commons)